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Woher kommt eigentlich unsere Milch?

Um dieser Frage nachzugehen fuhr ich nach Mösel, ins schöne Görtschitztal. Meine Reise führte mich ca. 15 Kilometer nördlich von Brückl auf den Hof der Familie Grojer vlg. Möselhofer. Dort wurde vor Kurzem einer der modernsten Milchviehställe Kärntens errichtet.

Melkstall Grojer

Der besonders tierfreundliche, nach aktuellen BIO-Standards gebaute Stall, bietet Platz für 125 Milchkühe der Rasse Holstein. Bei meiner Ankunft waren gerade die letzten Vorbereitungen zur Inbetriebnahme im Gange. Die Liegeboxen waren bereits dick mit Stroh eingestreut – der Futtertisch, auf dem die Tiere demnächst ihr Futter vorgelegt bekommen, fein säuberlich ausgekehrt. An den zwei DeLaval VMS Melkroboterboxen wurde noch eifrig gearbeitet, um zur Inbetriebnahme am darauffolgenden Tag gerüstet zu sein.

Melkstall Grojer Innen

Das Melken mittels Roboter wurde von Herrn Grojer aus Personalkostengründen und wegen der hohen Qualität des produzierten Lebensmittels gewählt. Der Betriebsleiter hat somit mehr und vor allem flexiblere Zeitressourcen für das Herdenmanagement und die Arbeit am Hof und Feld, die am Familienbetrieb in Eigenregie durchgeführt wird.

 

Beim VMS, (anm. Voluntary milking-system) oder freiwilligen melken, werden die Kühe nicht an fixe Melkzeiten gebunden. Die Kuh kann sich freiwillig zur Roboterbox begeben, um dort gemolken zu werden. Lediglich der Melkintervall wird vorgegeben, somit können Hochleistungskühe schon drei- bis viermal pro Tag gemolken werden.

Melkroboter Grojer

 

Auf meinen nächsten Besuch am Hof der Familie Grojer könnt Ihr schon gespannt sein. Um das Robotermelken besser zu veranschaulichen werde ich ein Kurzvideo vom laufenden Betrieb erstellen und im Blog veröffentlichen.

 

Wir freuen uns mit dem neunten DeLaval Melkroboterbetrieb in Kärnten und wünschen der Familie Grojer weiterhin viel Erfolg.

 

Text: Florian Hagauer

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