Sie haben viel Platz für einen Garten, aber nur wenig Zeit für die Pflege?
Mit wenigen Tipps lässt sich ohne großen Zeitaufwand eine bunte Blumenwiese schaffen. Diese lädt zum Aufenthalt ein und bietet nützlichen Bienen wertvolle Nahrung und Unterschlupf.

Geht es den Bienen gut, dann geht es auch uns Menschen gut. Unter diesem Motto wurde jetzt in ganz Kärnten das Blühflächenprojekt „Bienenwies´n“ flächendeckend ausgerollt. Jeder kann dabei Verantwortung übernehmen, sich daran beteiligen und Insektenleben retten. Das Schöne dabei: Unsere Heimat und unsere Region wird dadurch noch bunter und lebenswerter.

Beitrag leisten
Vor allem Privathaushalte können jetzt einen ganz wichtigen Beitrag leisten und einen Teil ihrer Grünflächen zur „Bienenwies´n“ gestalten. Blumenwiesen sind nicht nur bunter und belebter, sie machen auch noch weniger Arbeit! Eine Blumenwiese sollte nur zweimal jährlich gemäht werden, sie braucht keinen Dünger und so gut wie keine Bewässerung.
Mehr dazu unter bienenwiesn.at/kaernten

Nahrungsinseln für Bienen
Bunte Blumenwiesen, wie sie die Bienen als Nahrungsgrundlage unbedingt brauchen, sind fast verschwunden. Eine gute und ausreichende Versorgung im Hochsommer ist für die Entwicklung des Bienennachwuchses im Winter besonders wichtig. Das Überleben des Bienenstockes hängt von der Vitalität der Winterbienen ab. Ziel der Aktion ist die flächendeckende Anlage von wichtigen Blühflächen in Kärnten, um verstärkt Nahrungsinseln und Lebensräume für alle Bienen und Blüten bestäubenden Insekten im Hoch- und Spätsommer zu schaffen.

Bienenwiese anlegen
Bienenweiden sind in den ausgeräumten Landschaften von heute ein Muss, um Bienen und anderen Insekten ausreichend Nahrungsangebot über das ganze Jahr zu bieten. Wichtig dabei ist ein passendes Saatgut mit mehrjährigen und selbständig nachwachsende Pflanzen. Die empfohlenen Saatgut-Mischungen bestehen aus ein- und mehrjährigen Wildkräutern, die der Bienenweide mit ihrer Blühfreudigkeit und einem reichen Nektar- und Pollenangebot von April bis November ihren besonderen Wert verleihen.

Passendes Saatgut
Das geeignete Saatgut für bunte Blumenwiesen ist im LAGERHAUS erhältlich. Das Saatgut ist aus Ober- und Untergräsern, Kleearten sowie verschiedenen Blumen und Kräutern in unterschiedlichen Korngrößen zusammengesetzt. Deshalb ist das Saatgut vor der Aussaat gut durch zu mischen! Die Aussaat sollte von April bis Oktober (ca. 10 – 20 g/m2) erfolgen.
Hier finden Sie einen Lahttps://www.unser-lagerhaus.at/gerhaus-Standort in Ihrer Nähe

Sonnige Lage
Bienen lieben die Sonne, daher sollten Bienenweiden in sonniger Lage angelegt werden. Wenn die Naturwiese auf einer ehemaligen Rasenfläche entstehen soll, ist es notwendig, die Grasnarbe mit der Grünlandfräse umzubrechen, zu entfernen und den Boden gut zu lockern. Denn Wiesenblumen können in einer dichten Grasnarbe nicht aufkeimen.

Blumenwiesen mögen’s mager
Wenn der Boden zu viele Nährstoffe enthält, setzen sich hauptsächlich die Gräser durch und nur einige wenige Blumen können wachsen. Die Voraussetzung für eine artenreiche Naturwiese ist also nährstoffarmer, „magerer“ Boden. Das Abmagern des Bodens braucht Zeit. Dazu wird das Düngen und Bewässern eingestellt und das Mähgut entfernt.
Die geeignete Zeit für die Aussaat ist vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Während der ersten 6 Wochen muss die Fläche feucht gehalten werden, um auch ein gutes Auflaufen der teilweise sehr feinkörnigen Blumen- und Kräutersamen zu ermöglichen. Eine Stickstoffdüngung ist zu unterlassen, da diese das Graswachstum fördert und auf Blumen und Kräuter verdrängend wirkt. Magere, humus- und stickstoffarme Böden eignen sich am besten zur Ansaat von Blumenwiesen.

Stück für Stück mähen
Im ersten Aussaatjahr empfehlen wir nur einen Reinigungsschnitt im September/Oktober. In den Folgejahren je nach Wachstum zwei Schnitte (zwischen 10-15 cm Höhe) im Spätherbst. Das Schnittgut muss bei Feuchtigkeit rasch abgeräumt werden, bei trockener Witterung kann es länger liegen bleiben. Durch mehrmaliges Wenden fördert man die Reifung der Selbstaussaat. Blumenwiesen sollten in Teilabschnitten gemäht werden, damit sich Tiere aus dem frisch gemähten Abschnitt in einen ungemähten zurückziehen können.

Tipps & Tricks
Auch wer keine Blumenwiese im Garten hat, kann den Insekten Gutes tun: Den Rasenmäher nicht auf maximale Schnitttiefe einstellen – so können sich einige Blumen im Lauf der Zeit auf häufiges Mähen einstellen und trotzdem blühen.
Im Herbst den Garten zu säuberlich aufzuräumen, nimmt den Tieren die Chance auf einen guten Platz zum Überwintern. Daher sollte man Wiesenabschnitte ungemäht stehen lassen und Stauden nicht zurückschneiden. Die Stängel bieten Schmetterlingsraupen und anderen Insekten Platz zum Überwintern.
Weniger Gartenarbeit und weniger Gartenpflege bedeutet mehr Zeit fürs Zurücklehnen und genießen – viel Spaß mit ihrer bunten Blumenwiese!

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