Perfekte Pflege für Ihr Pferd

Im Frühjahr und jetzt im Herbst findet auch bei Pferden ein „Fellwechsel“ statt. Die meisten Vierbeiner sind zwar mit einem eher kurzen und pflegeleichtem Fell gesegnet, trotzdem ist tägliche Pferdepflege notwendig.

Vor allem jetzt im Herbst benötigen Pferde besondere Pflege – putzen und striegeln ist angesagt. Der Fellwechsel ist besonders für Pferde mit einem sehr dichten Winterfell ein Kraftakt für das Tier. Der Körper muss die im Frühjahr und im Herbst stark schwankenden Umgebungstemperaturen ausgleichen.
Alle Pferdeliebhaber wissen: Wer seinen Liebling bestmöglich betreuen möchte, muss sein Augenmerk auch auf die richtige Pflege richten. Damit beugt man gesundheitlichen Problemen wie Haut- und Hufkrankheiten, aber auch unangenehmen aufgescheuerten Stellen im Sattel- und Gurtbereich vor, die durch verschmutztes Fell hervorgerufen werden können.

Optimal gepflegt
Wesentlicher Teil des täglichen Putzrituals ist außerdem das Reinigen und Kontrollieren der Hufe. Beim Auskratzen sollten vor allem Mist, Einstreu und Dreck entfernt werden. Gewissenhaftigkeit bei der Pferdepflege ist also das Um und Auf – ebenso wie die passenden Utensilien im Putzkoffer. Genau genommen sollte jedes Pferd sein eigenes Putzzeug besitzen, um die Übertragung von Hautkrankheiten oder Ungeziefer zwischen den Pferden bzw. im Stall zu vermeiden. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, das Putzzeug regelmäßig zu reinigen.

Wie auch bei der sozialen Fellpflege zwischen zwei Pferden, stärkt das Putzen auch die Bindung zwischen Pferd und Mensch.

Positive Wirkung
Pferde empfinden es als sehr angenehm, regelmäßig geputzt zu werden. Es hat auch einen durchblutungsfördernden Effekt und hilft, abgestorbene Hautschüppchen und überflüssiges Fell loszuwerden. Auch auf uns Menschen hat das Putzen eines Pferdes eine positive entspannende Wirkung. Außerdem schafft es gegenseitiges Vertrauen und verstärkt die Bindung zwischen Pferd und Reiter.

Muss ich mein Pferd waschen?
Beim Waschen gilt ähnlich wie beim übertriebenen Putzen – je öfter gewaschen wird (insbesondere mit Shampoo, und sei es auch noch so mild), desto mehr wird das natürliche Gleichgewicht und die Schutzfunktion der Haut angegriffen. Man sollte sein Pferd also nur dann waschen, wenn es unbedingt nötig ist.

Was brauche ich für die Pferdepflege?
Die Basisausstattung für alle, die sich mit Pferden in irgendeiner Form beschäftigen, ist ein praktischer Putzkasten mit folgendem Inhalt:

  • Striegel: zum Aufrauen des Fells, groben Schmutz lockern und entfernen.
  • Kardätsche: Feine Borsten holen Staub aus dem Fell, gut geeignet für empfindliche Stellen.
  • Wurzelbürste: Um Verkrustungen zu entfernen, Reinigung der Hufe.
  • Mähnen- und Schweifbürste: Bürste für den Schweif, grober Kamm für Mähne.
  • Hufauskratzer: Am effektivsten in Kombination mit einer Bürste.
  • Schweißmesser: Um überschüssiges Wasser nach dem Duschen zu entfernen.
  • Weiche Schwämme: zum Waschen; für empfindliche Stellen.
  • Schere, Fell-/Mähnenspray, Huföl etc.

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